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Aigues-Mortes / Frankreich

Mitten im Herzen der "Petite Camargue" erhebt sich die befestigte Stadtmauer von Aigues-Mortes. Die Hafenstadt liegt zwischen flachen Salzseen, unweit der Küste des Mittelmeeres und gehört zu den wichtigsten "Bastides" in Frankreich. Im Jahr 1240 von Ludwig IX. als Sammelplatz und Hafen des Kreutzritterheeres gegründet, wurde Aigues Mortes zum Ausgangspunkt der Kreuzzüge. Die nahezu rechteckige Stadtanlage mit parallel verlaufenden Straßenzügen wurde mit ihren Wehrmauern, 20 Türmen und 11 Stadttoren in wenigen Jahren gebaut. Die wuchtige Stadtmauer, die zu den schönsten der Geschichte zählt, dokumentiert die militärische Bedeutung der Stadt. Aigues-Mortes hat eine außergewöhnlich gute Lage. Nur wenige Kilometer von den Städten Nîmes und Montpellier und nur ca. 6 km vom Mittelmeer entfernt.
Als der Hafen verschlammte und schließlich austrocknete, zerrann auch der Wohlstand der Stadt. Heute liegt der Ort 5 km vom Meer entfernt, und die Bevölkerung ist auf ein Drittel von damals, auf 5000 Einwohner geschrumpft.

Die Stadtmauer, die Befestigung von Aigues-Mortes, wurde nach 1272 mit Steinen aus Beaucaire und Les Baux errichtet und ist noch heute gut erhalten. Sie ist das beste Beispiel einer Verteidigungsanlage des 13. Jh.
An der Innenseite der Mauer befindet sich ein breiter Gang; er gestattete der Garnison schnell an jede Stelle der Mauer zu gelangen, um die Angreifer abzuwehren.
Bei einem Spaziergang um Aigues-Mortes erreicht man die verschiedenen Türme, deren Namen zum Teil auf die frühere Zweckbestimmung schließen lassen: Porte de l'Organeau, wo die Schiffe an Eisenringen ankerten. Porte des Moulins (in dessen Türmen das Mehl für die Garnison gemahlen wurde). Poterne des Galions (Ankerplatz der Galeonen). Porte de la Marine. Tour de la Poudriere (Pulverturm), Tour de Villeneuve, Tour de la Meche, wo ständig ein Ollämpchen zur Zündung der Feuerwaffen brannte, Tour du Sel(Salzturm).
Der Tour de Constance ist ein riesiger zylinderförmiger Turm, auf dessen Plateau ein Wachtturm steht. Im Turminneren befinden sich der Saal der Garden und der Saal der Ritter. Vom Turm hat man einen herrlichen Rundblick auf Aigues-Mortes und die Umgebung.
Place Saint-Louis, dieser schöne schattige Platz, liegt im belebten Zentrum von Aigues-Mortes. Die Statue Ludwigs IX. stammt von Pradier (1792-1852) und wurde 1849 errichtet.
Die gotische Kirche Notre-Dame-des-Sablons besitzt eine Holzdecke und ist nur sparsam ausgestattet; von Interesse sind hier das Kruzifix aus dem 14 Jh., das Altarbild aus der ehemaligen Abteikirche von Psalmody und der Kapelle Ludwigs des Heiligen,
der Barockkapelle der "Weißen Büßer" findet nur noch am Palmsonntag ein Gottesdienst statt. Hier werden zahlreiche Erinnerungsstucke dieser Brüdergemeinde aufbewahrt, die 1622 in Aigues-Mortes gegründet worden war.
Chapelle des Penitents Gris: In der Kapelle der Grauen Büßer aus dem 17 Jh. steht ein eindrucksvoller Altar, der 1687 von Sabatier geschaffen wurde.
Der "Tour Carbonniere" (3,5 km nördl.)ist ein Beobachtungsturm aus dem 13. Jh.
In "Le Grau-du-Roi" (6 km südwestl.) liegt ein reizvoller alter Fischerhafen.
Salins du Midi und Caves de Listel: 3 km südlich von Aigues-Mortes gelangt man zu den Salzgärten und den Listel-Weinkellern.


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