Während das Anreisepaket der Top-Qualität der Expeditionskreuzfahrt entsprach, war hiervon bei der Abreise und dem Abreisepaket nichts zu spüren. Am Abreisetag hatten wir (und nicht wir allein) das Gefühl, dass man uns an Bord los werden wollte, um das sicherlich stressige Reinigungs- etc.-Programm vor Eintreffen der nächsten Gäste am späten Nachmittag zu bewältigen. Die rund vierstündige Rundfahrt vom Hafen in Puerto Montt in die chilenische Schweiz nach Frutillar und Puerto Varas glich eher einer Hetze als einem kurzen Kennenlernen dieser schönen Region. Die Beschränkung auf ein Ziel (z.B. Frutillar) wäre sicher besser gewesen. Die ausgegebene Lunchbox entsprach dem Niveau eines Schulausfluges und keinesfalls dem Niveau (und Preis) der Reise. Beim Flug von Puerto Montt nach Santiago de Chile wurden wir, wie auch sehr viele andere Paare, ohne Not weit auseinander gesetzt. Hier hat man sich keinerlei Mühe gegeben und Rücksicht auf die Passagiere genommen. Das InterContinental-Hotel in Santiago de Chile hat vier Sterne definitiv nicht verdient, das Frühstücksbuffet war eine Zumutung und wäre in jeder kleinen Pension in Europa besser gewesen. Und schließlich die Abwicklung des Check-In in Santiago für die Rückreise nach Deutschland war schlicht chaotisch, das Hapag-Lloyd-Personal war schlicht überfordert. Unsere Conclusio: Anreisepaket ja, Abreisepaket nur in äußerster Not bei Hapag-Lloyd buchen. Last, but noch least: wir waren überrascht, wie viele teilweise zeitlich günstigere Möglichkeiten für den Rückflug nach Deutschland Mitreisenden, aber nicht uns, von Hapag-Lloyd angeboten wurden. 6 Stunden Flughafenaufenthalt in Sao Paulo wären sicherlich vermeidbar gewesen. Die Gründe für diese Flugverbindung sind für uns nicht erkennbar.
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