
Die Reederei zeigt passend zum Jubiläum, wie spezialisierte Schiffskonzepte das Angebot an Flussreisen verändert haben.
Von kleinen Pénichen für historische Kanäle über Schaufelradschiffe für flache Flussläufe bis hin zu Großyachten für entlegene Küsten: Die spezialisierten Schiffskonzepte von CroisiEurope haben in den vergangenen fünf Jahrzehnten neue Reiseformen jenseits klassischer Flussrouten erschlossen.
Ein eindrucksvolles Beispiel für die Entwicklung des Produktportfolios liefert die Loire: Noch 2015 galt sie als kaum befahrbar, als CroisiEurope mit der „MS Loire Princesse“ das erste Kreuzfahrtschiff auf den sogenannten letzten wilden Fluss Europas brachte.
Erst durch den Einsatz eines speziell entwickelten Schaufelradschiffs mit Jet-Antrieb wurde der Betrieb auf diesem nicht kanalisierten Fluss überhaupt möglich.
Über die Loire hinaus kommen heute auch auf Elbe und Moldau angepasste Schiffstypen mit besonders geringem Tiefgang zum Einsatz, während kleinere Einheiten zusätzlich den Zugang zu Häfen ermöglichen, die für größere Schiffe unerreichbar bleiben.
Durch die technischen Entwicklungen hat sich auch die Art des Reisens deutlich gewandelt: Klassische Flusskreuzfahrten wurden zunehmend durch spezialisierte Formate ergänzt und teilweise sogar verdrängt. Im Fokus stehen heute unter anderem Wanderkreuzfahrten entlang von Rhein und Bordeaux, Gourmetreisen auf Rhône und Gironde, Metropolreisen in Städten wie Paris oder Amsterdam sowie Kanalfahrten auf umgebauten Lastkähnen, die auf maximal 24 Gäste ausgelegt sind.
„Die Nachfrage entwickelt sich seit Jahren weg von standardisierten Routen hin zu Reisen mit Erlebnischarakter“, betont Christian Kaatz, Geschäftsführer von Anton Götten Reisen, dem Generalagenten von CroisiEurope in Deutschland und Österreich. „Gefragt sind heute kleinere Formate und besondere Reisen, die individuelle Interessen ansprechen.“
Ergänzend dazu wurde das Fernreiseprogramm Schritt für Schritt ausgebaut: Neben Fahrten auf dem Mekong sowie kombinierten Fluss- und Landreisen im südlichen Afrika stehen ab 2027 auch Amazonas-Reisen im Programm. Dort kommt ein Neubau mit Hybridtechnik und Solarpaneelen zum Einsatz.
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