Neues Kreuzfahrtterminal auf Okinawa: Hafenbehörde von Naha und führende Reedereien starten Bauprojekt

05. October 2026  Rebecca Wohland 
4 Männer in Anzügen stehen zwischen MSC Flaggen und halten eine Kartographie-Plakette mit dem Teil der Welt, Asien, in der Hand
Ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung des Asien-Pazifik-Sektors wurde in Japan gesetzt: Die Hafenbehörde von Naha beging gemeinsam mit Cruise Port Naha G.K., MSC Cruises und der Royal Caribbean Group den offiziellen Baubeginn des neuen Terminals. Die Betreibergesellschaft Cruise Port Naha G.K. – ein Zusammenschluss aus CTL Maritime und RCL Cruises Ltd. im Interesse von MSC Cruises und der Royal Caribbean Group – steuert das Vorhaben. Gemäß der im August 2026 getroffenen Vereinbarung, der Cruise Hub Formation Agreement, zeichnet das Joint Venture für Realisierung und Betriebsführung verantwortlich; die Fertigstellung ist bis März 2028 geplant.

Eine moderne, funktional gestaltete Ausstattung sorgt im neuen Terminal für optimierte Betriebsabläufe, ein gesteigertes Passagiererlebnis und die nachhaltige Förderung des Segments auf Okinawa. Naha nimmt dank seiner geografischen Vorzugslage eine Schlüsselrolle unter Japans Kreuzfahrthäfen ein und dient ganzjährig als zentraler Zugang zu den gefragtesten Destinationen Ostasiens. Die künftige Anlage erweitert die Kapazitäten des Standorts zur Abfertigung hochmoderner Schiffstypen deutlich und legt damit den Grundstein, um dem dynamischen Nachfragewachstum in der Region gerecht zu werden.

Jason Liberty, Chairman und CEO der Royal Caribbean Group äußert sich: „Für die Royal Caribbean Group ist Japan einer der wichtigsten Kreuzfahrtmärkte in Asien – nicht nur als Reiseziel, sondern auch als langfristiger Partner in unserem globalen Geschäft.
Wir bringen nicht nur Gäste hierher, sondern investieren auch vor Ort. Mit dem Projekt in Naha auf Okinawa investieren wir in eine Infrastruktur, von der die lokale Gemeinschaft noch viele Jahre lang profitieren wird. Die Zukunft der Kreuzfahrt in Japan steht im Zeichen gemeinsamer Ambitionen, Zusammenarbeit und verantwortungsvoller Innovation. Wir fühlen uns geehrt, daran beteiligt zu sein.“

Auch Pierfrancesco Vago, Executive Chairman der Kreuzfahrtsparte der MSC Group findet passende Worte: „Okinawa liegt an einer einzigartigen Schnittstelle einiger der spannendsten Kreuzfahrtdestinationen Asiens. Wir sehen großes Potenzial für die Zukunft der Region. Dieses Projekt ist Teil unserer langfristigen Vision, unsere Präsenz in der Region auszubauen und den Gästen von MSC Cruises und Explora Journeys neue Möglichkeiten
zu bieten, Asien das ganze Jahr über zu erleben. Indem wir unsere Reiserouten weiterentwickeln und in die Infrastruktur investieren, machen wir Kreuzfahrten sowohl für internationale als auch für asiatische Reisende zugänglicher und stärken gleichzeitig die Verbindungen innerhalb der gesamten Region. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit der Royal Caribbean Group und der Hafenbehörde von Naha diese Vision zu verwirklichen. Ich danke allen, deren Engagement, Zusammenarbeit und gemeinsame Ambition diesen Meilenstein möglich gemacht haben. Gemeinsam investieren wir nicht nur in einen Hafen, sondern in das künftige Wachstum des Kreuzfahrttourismus in Okinawa und ganz Asien.“

Höchste Mandatsträger aus Politik und Verwaltung, darunter Okinawas Gouverneur Genta Koja und Abgesandte des japanischen Kabinettbüros, begleiteten den Baustart im Rahmen einer traditionellen japanischen Zeremonie. An ihrer Seite standen Delegierte der Hafenbehörde Naha, von Cruise Port Naha G.K., MSC Cruises und der Royal Caribbean Group. Das Gemeinschaftsprojekt gründet auf der bereits 2019 erfolgten Einstufung des Hafens Naha als International Cruise Ship Hub Formation Port durch das japanische Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus und markiert eine bedeutende Kooperation von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft.

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